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CISM und Peer-Support für Einsatzkräfte

Belastende Einsätze gehören zum Dienst – wie Organisationen danach mit ihren Kräften umgehen, liegt in ihrer Hand. Unsere Kurse vermitteln Grundlagen des Critical Incident Stress Management (CISM), bilden kollegiale Ansprechpersonen (Peers) aus und zeigen Führungskräften, wie sie Belastungen erkennen und Unterstützung organisieren.

Welches Angebot passt zu Ihrer Rolle?

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Ihr Bedarf Passender Schwerpunkt
Einen Überblick erhalten CISM und Peer-Support – Grundlagen: Begriffe und Formen der Unterstützung.
Als kollegiale Ansprechperson tätig werden CISM Peer-Ausbildung: Vorbereitung auf die vorgesehene Peer-Rolle.
Als Führungskraft Unterstützung organisieren Psychosoziale Führung im Einsatz: Aufgaben der Führung vor, während und nach belastenden Einsätzen.
Schlaf und Dienstzeiten thematisieren Gesunder Schlaf bei Schicht- und Einsatzdienst: eigenes Angebot zum Dienstalltag.

Was Peers tun – und was nicht

Peers sind Kolleginnen und Kollegen, die nach belastenden Ereignissen zuhören, stabilisieren und bei Bedarf weitervermitteln. Sie übernehmen keine therapeutischen, diagnostischen, führenden oder disziplinarischen Aufgaben. Die Peer-Ausbildung behandelt deshalb neben Gesprächsführung auch Vertraulichkeit und Datenschutz, Rollenklärung, Warnsignale für Suizid und Krisen, die Zusammenarbeit mit fachlichen Diensten sowie Selbstfürsorge und klare Abbruchkriterien – geübt in Fallbeispielen und Rollenspielen.

Grundlagenkurs und Peer-Ausbildung unterscheiden

Ein Einführungskurs vermittelt einen Überblick. Eine Peer-Ausbildung bezieht sich auf eine konkrete Aufgabe als kollegiale Ansprechperson. Klären Sie deshalb zuerst, welche Funktion Ihre Organisation vorsieht und wie sie in bestehende Unterstützungsangebote eingebunden ist.

Die Kursbeschreibung der Peer-Ausbildung grenzt diese Rolle von therapeutischen Aufgaben ab. Inhalt und Voraussetzungen sollten vor einer Anmeldung mit der vorgesehenen Funktion abgeglichen werden.

Einordnung in bestehende PSNV-Strukturen

Viele Organisationen haben bereits ein PSNV-Team, Seelsorge oder eine Vereinbarung mit externen Fachdiensten. Unsere Kurse sollen sich dort einfügen, nicht daneben stehen. Nennen Sie uns in der Anfrage Ihre vorhandenen Strukturen und ob ein bestimmter Standard oder eine Anerkennung gefordert ist – wir prüfen, ob wir ihn erfüllen können.

Nachweise und organisatorische Anforderungen

Wenn Ihre Organisation ein bestimmtes Curriculum, einen Nachweis oder eine Anerkennung benötigt, nennen Sie die genaue Anforderung in der Anfrage. Wir klären für das konkrete Angebot, ob und wie diese erfüllt werden kann.

Angaben für Ihre Anfrage

  • Vorgesehene Rolle: Überblick, Peer oder Führungskraft
  • Bisherige Ausbildung und Erfahrung der Gruppe
  • Einbindung in vorhandene Unterstützungsstrukturen
  • Teilnehmerzahl, gewünschter Nachweis und Terminrahmen

Häufige Fragen

Was bedeutet CISM?

Critical Incident Stress Management ist ein Ansatz zur Unterstützung von Einsatzkräften nach belastenden Ereignissen. Er umfasst unter anderem kollegiale Gespräche und die Organisation weiterer Hilfe.

Brauchen Peers eine psychologische Vorbildung?

Nein. Peers sind Einsatzkräfte aus den eigenen Reihen. Die Ausbildung bereitet sie auf ihre Rolle vor und grenzt sie klar von Therapie ab.

Gibt es auch etwas für Führungskräfte?

Ja. „Psychosoziale Führung im Einsatz“ behandelt, wie Führungskräfte Belastungen vor, während und nach Einsätzen wahrnehmen und Unterstützung organisieren.

Können wir eine ganze Peer-Gruppe gemeinsam ausbilden lassen?

Ja, als Inhouse-Schulung. Wir stimmen Inhalte mit Ihren vorhandenen Strukturen ab.

Kurse zum Thema

Die Kursseiten enthalten die jeweiligen Inhalte und die Angaben zur Durchführung.