Zum Inhalt springen

Gewaltprävention und Deeskalation für Einsatzkräfte und Pflege

Beleidigt, bedroht, angegriffen – für viele Einsatz- und Pflegekräfte gehört das zum Dienst. Unsere Schulungen helfen, kritische Situationen früh zu erkennen, Gespräche zu beruhigen und das Team zu schützen. Als Inhouse-Schulung richten wir Inhalte und Fallbeispiele an Ihren Einsatz- und Arbeitssituationen aus.

Warum das Thema drängt

  • Laut Bundeslagebild des BKA wurden 2024 bundesweit 2.916 Rettungskräfte Opfer von Gewalt – der höchste Wert seit 2018. Bei der Feuerwehr waren es 1.012.
  • In einer Befragung des Deutschen Feuerwehrverbands (2024, 7.555 Teilnehmende) gaben 52,6 % an, in den letzten zwei Jahren beleidigt, bedroht oder angegriffen worden zu sein. 93,1 % halten Schulungen für Führungskräfte für sinnvoll.
  • Nach Angaben der DGUV erleben bis zu 80 % der Beschäftigten im Gesundheitsdienst regelmäßig Gewalt.

Welche Schulung passt zu Ihrem Team?

Welche Schulung passt zu Ihrem Team?
Ihr Bereich Passender Kurs
Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz Gewalt gegen Einsatzkräfte: kritische Situationen erkennen, Konflikte handhaben, Teamsicherheit
Pflege, Krankenhaus, Pflegeheim Gewalt gegen Pflegekräfte – Grundlagen: Erscheinungsformen, Risikofaktoren, Prävention, Nachbereitung
Alle Bereiche mit Publikumskontakt, auch Verwaltung und Sicherheitsdienst Rhetorische Deeskalation Grundkurs: Gesprächstechniken bei aggressivem Verhalten
Medien und Pressestellen Sicher berichten – Gewaltprävention für Medienvertretende

Für Rettungsdienst und Feuerwehr

Im Einsatz bleibt wenig Zeit, eine Lage einzuschätzen. Die Schulung „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ behandelt Warnsignale und typische Eskalationsverläufe, die Einschätzung von Personen und Gruppen, rhetorische Deeskalation und taktische Kommunikation, Eigenschutz und Teamverhalten, das Nachfordern von Unterstützung sowie die Nachbereitung von Vorfällen und interne Meldewege. Klar gesagt wird auch: Nicht jede Eskalation lässt sich mit Worten lösen – Ziel ist, Gefahren realistisch einzuschätzen und im Rahmen der eigenen Befugnisse sicher zu handeln.

Für Pflege und Kliniken

Das Grundlagenmodul vermittelt einen Überblick über Formen, Ursachen und Vorbeugung von Gewalt im Pflege- und Krankenhausalltag sowie den Umgang nach einem Vorfall. Es ersetzt kein umfassendes praktisches Training. Sollen Übungen enthalten sein, klären wir Art und Umfang im Angebot.

Eine Schulung für Ihre Einrichtung planen

Beschreiben Sie den Arbeitsbereich, die beteiligten Berufsgruppen und die Situationen, auf die sich die Schulung beziehen soll. Für die erste Anfrage reichen allgemeine Angaben zum Arbeitsalltag.

Stimmen Sie intern ab, wer teilnehmen soll und welche Zeitfenster mit Dienstplan und Versorgung vereinbar sind.

Vor der Beauftragung klären

  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Genauer Zeitumfang und vorgesehene Übungen
  • Gruppengröße und benötigte Räume
  • Qualifikation der Lehrenden und Art des Nachweises

Häufige Fragen

Ist ein Deeskalationstraining für den Rettungsdienst ein Selbstverteidigungskurs?

Nein. Im Mittelpunkt stehen Erkennen, Kommunikation und Eigenschutz im Team. Ob und welche körperlichen Übungen enthalten sind, klären wir im Angebot.

Können wir die Schulung in unserer Rettungswache oder Klinik durchführen?

Ja. Wir stimmen mit Ihnen Ort, Raumbedarf und Zeitfenster ab, die zu Dienstplan und Versorgung passen.

Für wie viele Teilnehmende eignet sich eine Inhouse-Schulung?

Das hängt vom Kurs und von geplanten Übungen ab. Nennen Sie uns in der Anfrage die ungefähre Gruppengröße.

Kurse zum Thema

Die Kursseiten enthalten die jeweiligen Inhalte und die Angaben zur Durchführung.

Quellen