BOS Academypsychosoziale Notfallversorgung

Psychosoziale Führung im Einsatz

Führungskräfte beeinflussen maßgeblich, wie Einsatzteams mit belastenden Lagen umgehen. Sie müssen weder diagnostizieren noch therapieren, aber Veränderungen wahrnehmen, ansprechbar sein und geeignete Unterstützung ermöglichen. Der Kurs vermittelt PSNV-Kompetenz für die Führungsarbeit vor, während und nach dem Einsatz.

Kursmotiv zum BOS-Academy-Kurs „Psychosoziale Führung im Einsatz“.

Kursüberblick

Darum geht es

Führungskräfte beeinflussen maßgeblich, wie Einsatzteams mit belastenden Lagen umgehen. Sie müssen weder diagnostizieren noch therapieren, aber Veränderungen wahrnehmen, ansprechbar sein und geeignete Unterstützung ermöglichen. Der Kurs vermittelt PSNV-Kompetenz für die Führungsarbeit vor, während und nach dem Einsatz.

Ausführliche Kursbeschreibung

Belastungen wahrnehmen. Gespräche führen. Hilfe ermöglichen.

Führungskräfte beeinflussen maßgeblich, wie Einsatzteams mit belastenden Lagen umgehen. Sie müssen weder diagnostizieren noch therapieren, aber Veränderungen wahrnehmen, ansprechbar sein und geeignete Unterstützung ermöglichen. Der Kurs vermittelt PSNV-Kompetenz für die Führungsarbeit vor, während und nach dem Einsatz.

PSNV-Kompetenz für Führungskräfte

Die Teilnehmenden lernen typische Belastungsreaktionen, Risikofaktoren und Warnsignale kennen. Besprochen werden einsatzvorbereitende Maßnahmen, Führung und Kommunikation in belastenden Lagen, strukturierte Nachbesprechungen sowie der Umgang mit Rückzug, Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen oder Leistungseinbrüchen. Praktische Gesprächsübungen zeigen, wie Beobachtungen wertschätzend angesprochen werden, ohne vorschnell zu bewerten. Weitere Themen sind Peer-Support, PSNV-E, betriebliche und professionelle Hilfe, Vertraulichkeit, Fürsorgepflicht, Rückkehr in den Dienst und die Grenzen der Führungsrolle. Ziel ist eine Kultur, in der Unterstützung frühzeitig und ohne Stigmatisierung möglich wird.

Lernziele

  • Frühzeitig wahrnehmen: Veränderungen im Verhalten und typische Belastungszeichen beobachten und sachlich einordnen.
  • Sicher ansprechen: Fürsorgegespräche respektvoll führen, ohne Diagnosen zu stellen oder Druck aufzubauen.
  • Unterstützung organisieren: Peers, PSNV, betriebliche Strukturen und professionelle Hilfe passend einbinden.