GewaltpräventionSicher berichten – Gewaltprävention für Medienvertretende
Medienschaffende arbeiten häufig dort, wo Konflikte, Emotionen und öffentliche Aufmerksamkeit zusammentreffen. Aggressionen, Bedrohungen und gezielte Einschüchterung können die eigene Sicherheit und die Berichterstattung gefährden. Der Kurs vermittelt praxisnahe Strategien für Vorbereitung, Deeskalation und Eigenschutz in dynamischen Lagen.

Kursüberblick
Darum geht es
Medienschaffende arbeiten häufig dort, wo Konflikte, Emotionen und öffentliche Aufmerksamkeit zusammentreffen. Aggressionen, Bedrohungen und gezielte Einschüchterung können die eigene Sicherheit und die Berichterstattung gefährden. Der Kurs vermittelt praxisnahe Strategien für Vorbereitung, Deeskalation und Eigenschutz in dynamischen Lagen.
Ausführliche Kursbeschreibung
Risiken erkennen. Distanz wahren. Berichterstattung sichern.
Medienschaffende arbeiten häufig dort, wo Konflikte, Emotionen und öffentliche Aufmerksamkeit zusammentreffen. Aggressionen, Bedrohungen und gezielte Einschüchterung können die eigene Sicherheit und die Berichterstattung gefährden. Der Kurs vermittelt praxisnahe Strategien für Vorbereitung, Deeskalation und Eigenschutz in dynamischen Lagen.
Eigenschutz bei Demonstrationen, Konflikten und Einsatzlagen
Die Teilnehmenden analysieren typische Risiken bei Demonstrationen, Großveranstaltungen, Unglücksorten und konfliktbeladenen Recherchen. Behandelt werden Lagevorbereitung, Teamrollen, Positionierung, Rückzugswege, erkennbare und unauffällige Ausrüstung, Kommunikation sowie der Umgang mit bedrängenden Gruppen und Einzelpersonen. Übungen stärken verbale Deeskalation, Distanzgestaltung und Entscheidungen zum Abbruch einer Situation. Weitere Themen sind Zusammenarbeit mit Redaktion, Sicherheitskräften und Polizei, Dokumentation von Übergriffen, Erste Hilfe und psychosoziale Nachsorge. Journalistische Unabhängigkeit und der Schutz von Quellen bleiben dabei zentrale Rahmenbedingungen.
Lernziele
- Lagen vorbereiten: Risiken, Umfeld, Teamrollen, Kommunikationswege und sichere Rückzugsmöglichkeiten vorab klären.
- Eskalation vermeiden: Auftreten, Sprache, Distanz und Positionierung bewusst und professionell steuern.
- Übergriffe bewältigen: Abbruch, Hilfe, Dokumentation und Nachsorge nach Bedrohungen oder Gewalt organisieren.